Politik

Streeck sucht bundesweite Lösungen im Kampf gegen Drogen

  • Dienstag, 22. September 2026
Bundesdrogenbeauftragter Hendrik Streeck (CDU, links) informiert sich mit Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer (SPD, rechts) bei Christine Tügel, Vorständin Jugendhilfe e. V., in der Drogenhilfeeinrichtung Drob über Hilfsangebote für schwer suchtkranke und psychisch erkrankte Menschen. /picture alliance, Ulrich Perrey
Bundesdrogenbeauftragter Hendrik Streeck (CDU, links) informiert sich mit Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer (SPD, rechts) bei Christine Tügel, Vorständin Jugendhilfe e. V., in der Drogenhilfeeinrichtung Drob über Hilfsangebote für schwer suchtkranke und psychisch erkrankte Menschen. /picture alliance, Ulrich Perrey
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Hamburg – Der Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streeck (CDU) will die Kommunen und Länder an einen Tisch bringen, um vor allem im Kampf gegen Crack gemeinsame Lösungen zu finden.

„Wir sehen den Druck auf die Kommunen, vor allem auf die Großstädte“, sagte er bei einem Besuch von Hilfsangeboten für suchtkranke und psychisch erkrankte Menschen rund um den Hamburger Hauptbahnhof. Er wolle daher jetzt erst einmal mit allen Akteuren erörtern, wo der Bund helfen könne. Auch gemeinsame Pilotprojekte seien möglich.

Es sei wichtig, dass nicht jede Stadt für sich selbst entscheide, was sie mache, „sondern dass wir dann auch gemeinsam an einem Strang ziehen, schauen, was funktioniert, was nicht funktioniert und das auch gemeinsam evaluieren“. Es sei bereits ein Konzept geschrieben worden. Er werde relativ bald einladen, um Lösungen zu finden und diese dann gemeinsam in allen Städten und Bundesländern auf den Weg zu bringen.

Streeck hatte sich mit Hamburgs Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer über die Drogenhilfeeinrichtung Drob Inn unweit des Hauptbahnhofs informiert. Seit Jahren versammeln sich davor nahezu täglich Hunderte Menschen. Das Drob Inn ist eine Kontakt- und Beratungsstelle für erwachsene Drogenabhängige, betrieben vom Verein Jugendhilfe. Die Einrichtung bietet Drogenkonsumräume, ärztliche Versorgung, Substitutionsbehandlungen, Duschmöglichkeiten und Kleidung für Bedürftige.

Streeck und Schlotzhauer besuchten auch die psychiatrische Schwerpunktambulanz Pier27 im Münzviertel. Die Einrichtung ist seit April dieses Jahres in Betrieb und richtet sich vor allem an Menschen mit psychischen Erkrankungen, die bislang nur schwer Zugang zur Regelversorgung finden. Sie wird von der Asklepios Klinik Nord/Ochsenzoll betrieben.

dpa

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