Subarachnoidalblutung: Viele jüngere Überlebende entwickeln weitere Hirnaneurysmen

Stockholm – Bei jüngeren Menschen, die eine Subarachnoidalblutung aufgrund eines rupturierten Hirnaneurysmas überlebt haben, bilden sich im späteren Leben häufig weitere Hirnaneurysmen. Eine Analyse eines schwedischen Patientenregisters ermittelte in JAMA Neurology (2026; DOI: 10.1001/jamaneurol.2026.2830) ein Risiko von bis zu 30 % nach 40 Jahren. Rauchen war der wichtigste vermeidbare Risikofaktor.
Ein Hirnaneurysma ist Folge einer Wandschwäche der Hirnarterien, die in der Regel nicht auf eine Stelle beschränkt ist. Patientinnen und Patienten, die eine Subarachnoidalblutung überlebt haben, wird deshalb dringend zu regelmäßigen Kontrolluntersuchungen geraten. Dies gilt vor allem für jüngere Menschen.
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