Synkope: Arrhythmiemonitor kann häufig Ursache ermitteln

Edinburgh – Eine 14-tägige Aufzeichnung des Elektrokardiogramms (EKG) mit einem tragbaren Arrhythmiemonitor hat in einer randomisierten Studie die Zahl der Personen verdoppelt, bei denen nach einer unklaren Synkope eine Herzrhythmusstörung gefunden wurde. Die Ergebnisse wurden auf der Jahrestagung der European Society of Cardiology (ESC) in München vorgestellt und im New England Journal of Medicine (2026; DOI: 10.1056/NEJMoa2605812) publiziert.
Bei etwa der Hälfte der Menschen, die nach einer kurzen Ohnmacht (Synkope) in eine Notfallaufnahme transportiert werden, finden Ärztinnen und Ärzte zunächst keine Ursache. Neben einer vasovagalen Synkope und einer orthostatischen Hypotonie, die beide in der Regel harmlos sind, kann sich hinter der kurzen Ohnmacht aber auch eine ernsthafte Herzrhythmusstörung verbergen.
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