Thüringen bringt Gesetz für Krebsregister auf den Weg
Erfurt – Die Landesregierung in Thüringen hat den Gesetzentwurf für ein Thüringer Krebsregister auf den Weg gebracht. Es solle die Datenerhebung nach bundesrechtlichen Vorgaben vereinheitlichen, sagte Sozialministerin Heike Werner (Linke) heute.
Das Register bestehe aus einer Zentralstelle in Jena und den fünf Tumorzentren Erfurt, Jena, Gera, Nordhausen und Suhl. Die Datenbank solle alle neu registrierten Erkrankungen erfassen.
Den Aufbau finanzieren demnach das Land mit 150.000 Euro und die Deutsche Krebshilfe mit 200.000 Euro. Die laufenden Kosten würden zu 90 Prozent von den Krankenkassen bestritten, der Rest vom Land. Der Gesetzentwurf geht nun an den Landtag.
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