TIA geht langfristig mit erhöhtem Demenzrisiko einher

Hamilton – Eine transitorische ischämische Attacke (TIA) ist mit einem langfristig erhöhten Demenzrisiko verbunden. Besonders ausgeprägt ist der Zusammenhang im ersten Jahr nach der TIA, er bleibt aber über viele Jahre bestehen. Das zeigt eine neue Studie in Neurology (2026; DOI: 10.1212/WNL.0000000000218554).
„Dass nach einer transitorischen ischämischen Attacke ein erhöhtes Schlaganfallrisiko besteht, ist gut belegt. Über das Demenzrisiko ist dagegen weniger bekannt“, erklärte Erstautor Raed A. Joundi von der McMaster University und dem Population Health Research Institute in Hamilton. „In unserer Studie entwickelte über einen Zeitraum von durchschnittlich 7 Jahren jeder 5. Mensch mit einer TIA eine Demenz.“
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