Vermischtes

Umfassende Reform des Rettungsdienstes in Hessen geplant

  • Donnerstag, 23. April 2026
/Stephan Dinges, stock.adobe.com
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Frankfurt – Hessen möchte den Rettungsdienst im Land umfassend reformieren. Das Ministerium für Familien, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege (HMFG) will dazu das hessische Rettungsdienstgesetz umgestalten.

„Wer in einer Notlage den Notruf wählt, muss sicher sein können, dass schnell Hilfe kommt. Genau deshalb modernisieren wir jetzt unseren Rettungsdienst“, sagte die hessische Gesundheitsministerin Diana Stolz (CDU). 

Das Ministerium setzt bei der Reform auf Zusammenarbeit: Bereits seit vergangenen Herbst hat es Stellungnahmen im Landesbeirat für den Rettungsdienst und bei weiteren Verbänden eingeholt. In einer Arbeitsgruppe sollen die relevanten Organisationen und Verbände außerdem bis voraussichtlich Herbst 2026 konkrete Regelungsinhalte fachlich diskutieren.

„Wir binden die fachlich relevanten Akteure von Anfang an partnerschaftlich ein. Gute Gesetze entstehen nicht am grünen Tisch, sondern im Dialog mit denen, die sie später umsetzen”, erklärte Stolz.

Die geplante Novelle soll insbesondere Reformvorhaben des Bundes berücksichtigen. „Wir denken die Krankenhausreform, die geplante Notfallreform des Bundes und unser Rettungsdienstgesetz zusammen. Nur so entsteht am Ende ein übergreifendes System, in dem Patientinnen und Patienten schnell an der richtigen Stelle versorgt werden“, so die Ministerin. 

hil

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