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Uniklinik Köln bündelt Expertise in neuem Centrum für Prävention

  • Montag, 5. Oktober 2026
/picture alliance, Bildagentur-online, Schoening
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Köln – Mit der heutigen offiziellen Gründung des Centrums für Prävention will die Uniklinik Köln die Weichen für eine zukunftsweisende Präventionsmedizin stellen.

Wie es in der entsprechenden Mitteilung heißt, bündeln ab sofort acht spezialisierte Bereiche der Uniklinik Köln und des CECAD (Exzellenzcluster Cellular Stress Responses in Aging-Associated Diseases) ihre Expertise, um wissenschaftliche Erkenntnisse ohne Zeitverzug in die Krankenversorgung zu überführen.

Zu den Gründungsmitgliedern zählen die Kinder- und Jugendmedizin, Geburtsmedizin, Medizinische Psychologie, Klinische Infektiologie, Allgemeinmedizin, Familiäre Tumorerkrankungen, Klinik II für Innere Medizin und Neurologie der Uniklinik Köln sowie die Translationale Forschung des CECAD.

„Die Gründung des Centrums für Prävention ist mehr als die Errichtung einer neuen wissenschaftlichen Institution. Sie ist ein Zeichen dafür, welchen Stellenwert Prävention heute haben muss: in der Wissenschaft, in der medizinischen Versorgung, in der Gesundheitspolitik und vor allem im Alltag der Menschen“, betonte Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) im Rahmen der Auftaktveranstaltung.

Edgar Schömig, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor der Uniklinik Köln, ergänzte: „Spitzenmedizin muss ansetzen, bevor Erkrankungen überhaupt entstehen. Mit dem neuen Zentrum schaffen wir eine Struktur, die universitäre Forschung unmittelbar für den Gesundheitsschutz der Bevölkerung nutzbar macht.“

EB/aha

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