Uniklinikum Dresden baut ambulantes Operieren aus

Dresden – Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden baut seine Möglichkeiten für ambulante Eingriffe aus: Im ersten Halbjahr 2026 erfolgten bereits über 5.100 ambulante Operationen – das sind knapp 1.000 mehr als von Januar bis Juni des vergangenen Jahres.
Dafür hat die Universitätsklinik im vergangenen Jahr ein zentrales OP-Management etabliert. Eine Kernaufgabe ist die Organisation und Leitung eines neuen „Ambulanten OP-Zentrums“ (AOPZ). Im ersten Halbjahr wurden dort mehr als 650 der ambulanten OPs durchgeführt – gegenüber 252 im ersten Halbjahr 2025.
„Durch die Lenkung dieser Patientenströme aus dem stationären in den ambulanten Bereich werden freie Ressourcen generiert, die sofort durch schwere stationäre Fälle belegt werden. Dadurch werden Wartezeiten für elektive Eingriffe, einschließlich Tumoreingriffe, relevant verkürzt und damit die Patientenzufriedenheit gesteigert“, sagte Janko Haft, kaufmännischer Vorstand des Universitätsklinikums Dresden.
Im AOPZ finden aktuell ambulante Eingriffe des Universitätszentrums für Orthopädie, Unfall- und Plastische Chirurgie, der Klinik für Kinderchirurgie, der Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie sowie der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie statt. Die Klinik kündigte an, weitere Einrichtungen ebenfalls in das AOPZ zu integrieren.
Deutsches Ärzteblatt bei Google bevorzugen
Wenn Sie Deutsches Ärzteblatt als bevorzugte Quelle festlegen, können Inhalte von uns in Ihren Google-Ergebnissen sichtbarer erscheinen.
Jetzt bei Google bevorzugenDiskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: