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Uniklinikum Dresden baut ambulantes Operieren aus

  • Dienstag, 18. August 2026
/picture alliance, Robert Michael
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Dresden – Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden baut seine Möglichkeiten für ambulante Eingriffe aus: Im ersten Halbjahr 2026 erfolgten bereits über 5.100 ambulante Operationen – das sind knapp 1.000 mehr als von Januar bis Juni des vergangenen Jahres.

Dafür hat die Universitätsklinik im vergangenen Jahr ein zentrales OP-Management etabliert. Eine Kernaufgabe ist die Organisation und Leitung eines neuen „Ambulanten OP-Zentrums“ (AOPZ). Im ersten Halbjahr wurden dort mehr als 650 der ambulanten OPs durchgeführt – gegenüber 252 im ersten Halbjahr 2025.

„Durch die Lenkung dieser Patientenströme aus dem stationären in den ambulanten Bereich werden freie Ressourcen generiert, die sofort durch schwere stationäre Fälle belegt werden. Dadurch werden Wartezeiten für elektive Eingriffe, einschließlich Tumoreingriffe, relevant verkürzt und damit die Patientenzufriedenheit gesteigert“, sagte Janko Haft, kaufmännischer Vorstand des Universitätsklinikums Dresden. 

Im AOPZ finden aktuell ambulante Eingriffe des Universitätszentrums für Orthopädie, Unfall- und Plastische Chirurgie, der Klinik für Kinderchirurgie, der Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie sowie der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie statt. Die Klinik kündigte an, weitere Einrichtungen ebenfalls in das AOPZ zu integrieren.

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