Universitätsklinikum Leipzig gründet Plattform für die Zusammenarbeit mit Industrieunternehmen

Leipzig – Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) hat eine Plattform für die Zusammenarbeit zwischen medizinischen Einrichtungen und Industriepartnern etabliert.
„Mit dem MITCenter schließen wir die Lücke zwischen universitärer Forschung, medizinischen Spezialisten und Unternehmen, die an Gesundheitstechnologien arbeiten“, erläuterte Robert Jacob, Kaufmännischer Vorstand des UKL.
Ziel sei es, neue Anwendungen effizienter, sicherer und wirtschaftlicher in die Versorgung zu integrieren. Gleichzeitig soll die in der medizinischen Fakultät und im Klinikum vorhandene Expertise verstärkt Industriepartnern zum Beispiel für Entwicklungsdienstleistungen oder Schulungsangebote zur Verfügung stehen.
„Dabei verstehen wir uns als Ansprechpartner für alle Phasen über den gesamten Innovationsprozess hinweg, von der wissenschaftlichen Validierung einer Idee bis zur Begleitung bei der Markteinführung“, sagte Thomas Neumuth, einer der Geschäftsführer der MITCenter.
„Damit das gelingt, schaffen wir ein strukturiertes Umfeld, das den Transfer zwischen theoretischer Forschung und praktischer Anwendung erleichtert und so zu spürbaren Fortschritten in der Patientenversorgung beiträgt“, führte Christoph Möllering aus, zweiter Geschäftsführer des MITCenter.
Die Ziele des Centers sind laut dem Webauftritt der Plattform unter anderem ein Technologietransfer: „Wir bringen Forschungsergebnisse in die Praxis und unterstützen die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen“, informiert das MITCenter. Außerdem gehe es um die Neugründung von innovativen Unternehmen im Gesundheitsbereich, den Ausbau der digitalen Infrastruktur sowie um Schulung und Weiterbildung für Fachkräfte.
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