Universitätsklinikum Leipzig schließt mit leichtem Überschuss ab

Leipzig – Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem leicht positiven Jahresergebnis abgeschlossen. Bei einem Gesamtumsatz von 748,2 Millionen Euro weist der Jahresabschluss einen Überschuss von 0,4 Millionen Euro aus.
Im Vorjahr hatte das Klinikum noch einen Jahresüberschuss von 8,8 Millionen Euro erzielt. Gleichzeitig erreichten Umsatz, Erlöse, Patientenzahlen und Beschäftigtenzahl neue Höchststände im Fünfjahresvergleich.
Der Gesamtumsatz stieg gegenüber 2024 von 712,8 auf 748,2 Millionen Euro. Die Erlöse erhöhten sich im gleichen Zeitraum von 640,3 auf 670,6 Millionen Euro. Dem standen höhere Aufwendungen gegenüber: Der Personalaufwand nahm von 401,0 auf 443,6 Millionen Euro zu, der Materialaufwand von 213,3 auf 224,4 Millionen Euro.
Das Land Sachsen hat das Klinikum auch im vergangenen Jahr bezuschusst. Die Förderung fiel mit etwa 22,3 Millionen Euro aber geringer aus als noch im Jahr 2024.
Parallel zum wirtschaftlichen Ergebnis verzeichnete das Universitätsklinikum erneut steigende Patientenzahlen. Ambulant wurden einschließlich der Medizinischen Versorgungszentren 360.807 Fälle behandelt. Das waren rund 12.000 mehr als im Vorjahr. Die stationären und teilstationären Fallzahlen stiegen von 60.640 auf 62.880. Damit setzte sich der kontinuierliche Anstieg der vergangenen Jahre fort.
Auch die Zahl der Beschäftigten wuchs weiter. Ende 2025 waren am UKL 6.474 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig, nach 6.288 im Vorjahr. Gleichzeitig erhöhte sich die Zahl der Auszubildenden von 852 auf 913.
An der Medizinischen Fakultät studierten 2025 insgesamt 3.723 Personen, darunter 2.789 in der Humanmedizin, 365 in der Zahnmedizin, 309 in der Pharmazie sowie 103 in der Hebammenkunde.
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