Urbane Lebensbedingungen könnten Risiko für atopische Dermatitis steigern

Changsha – Luftverschmutzung, Lärm und Verkehrsbelastung könnten mit einem erhöhten Risiko für atopische Dermatitis (AD) verbunden sein, während eine naturnahe Wohnumgebung und Hausgärten mit einem niedrigeren Risiko assoziiert sein könnten. Dies berichtet eine Arbeitsgruppe von der Central South University in Changsha, China, im Journal of the American Academy of Dermatology International (2026, DOI: 10.1016/j.jdin.2026.03.003).
AD ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, von der weltweit gemäß dem Beitrag etwa 230 Millionen Menschen betroffen sind. In städtischen Regionen treten atopische Erkrankungen laut dem Forschungsteam häufiger auf als in ländlichen Gebieten. Bisherige Untersuchungen zu Umweltfaktoren bei AD konzentrierten sich ihnen zufolge aber vor allem auf Luftverschmutzung.
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