US-Studie zu Autismus: Deutlich verringerte Lebenserwartung

New York – In einer großen US-amerikanischen Studie war die Lebenserwartung von Personen mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS), die über staatliche Gesundheitsprogramme versichert waren, gegenüber der Gesamtgruppe der Versicherten um fast 6 Jahre und gegenüber der allgemeinen US-Bevölkerung um 14 Jahre verkürzt. Die im Fachjournal JAMA Network Open (2026; DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2026.33251) veröffentlichte Untersuchung identifiziert auch Ursachen für die erhöhte Sterblichkeit.
Die ASS-Forschung konzentrierte sich in der Vergangenheit vor allem auf Biologie, Genetik, umweltbedingte Risikofaktoren und Diagnose, während die langfristigen gesundheitlichen Folgen eher wenig Beachtung fanden. Diese sind für das Verständnis des natürlichen Verlaufs und für die Entwicklung von Interventionsprogrammen jedoch von Bedeutung.
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