Viele Beschäftigte im Gesundheitswesen sind Krebsrisiken ausgesetzt

Barcelona – Fast 30 % der Beschäftigten im Gesundheitswesen sind am Arbeitsplatz einem erhöhten Krebsrisiko ausgesetzt. Die häufigsten Gefahrenquellen sind einer Publikation im European Journal of Public Health (2026; DOI: 10.1093/eurpub/ckag056) zufolge ionisierende Strahlen, Formaldehyd und Ethylenoxid. Aber auch eine Exposition mit Dieselabgasen, UV-Strahlungen und Benzol ist verbreitet.
Der „Workers’ Exposure Survey“ hat zwischen September 2022 und Februar 2023 in 6 europäischen Ländern, darunter Deutschland, 24.402 Beschäftigte aus allen Berufsbereichen am Telefon befragt. Dabei ging es um die Exposition mit 24 Substanzen oder Strahlungen, die die „International Agency for Research on Cancer“ (IARC) der Weltgesundheitsorganisation als Gruppe-1-Karzinogene einstuft. Das sind Stoffe oder Strahlungen, deren krebserregende Wirkung beim Menschen wissenschaftlich eindeutig belegt ist.
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