Von der Bildanalyse bis zur OP-Assistenz: Künstliche Intelligenz in der Chirurgie

Schwerin – Wenn während einer Operation dreidimensionale Darstellungen von Gefäßen oder Tumoren ins Sichtfeld projiziert werden oder Software im Hintergrund Risiken berechnet, ist das keine ferne Zukunftsmusik mehr. Künstliche Intelligenz (KI) hält zunehmend Einzug in die Chirurgie – im Operationssaal ebenso wie am Patientenbett. Darauf hat Jörg-Peter Ritz, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) für das Jahr 2026, im Vorfeld des Deutschen Chirurgie Kongresses (DCK) hingewiesen.
Die große Bedeutung von KI für das Fachgebiet wird auch im Programm des DCK 2026 deutlich: Mehr als 200 Sitzungen werden sich beim zweigeteilten Kongress – vom 14. bis zum 16. April online sowie vom 22. bis zum 24. April in Leipzig – mit diesem Thema befassen. Die Technologie stehe zwar noch am Anfang ihrer Entwicklung, werde die Disziplin jedoch nachhaltig prägen, betonte Ritz bei der Pressekonferenz: „KI wird vieles in der Chirurgie revolutionär verändern – aber den Chirurgen nicht ersetzen.“
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