Vorhofflimmern: Katheterablation bleibt nach Schlaganfall ohne Vorteile

Kumamoto/Japan – Eine Katheterablation kann ein Vorhofflimmern häufig dauerhaft beenden und vor einem Schlaganfall schützen. Eine randomisierte Studie aus Japan hat untersucht, ob die Behandlung auch bei Personen sinnvoll ist, die bereits einen Schlaganfall erlitten haben. Die Ergebnisse wurde in JAMA Neurology (2026; DOI: 10.1001/jamaneurol.2026.0155) vorgestellt.
Personen mit Vorhofflimmern haben ein erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall, weil sich im linken Vorhof Blutgerinnsel bilden können, die als Embolus ins Gehirn abdriften und dort eine Arterie blockieren. Eine orale Antikoagulation kann dies nicht immer verhindern. Pro Jahr haben etwa 1-4 % der Betroffenen trotz der Medikamente einen Schlaganfall – bei vielen bleibt es nicht der einzige.
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