Vorübergehender Sehverlust erhöht kardiovaskuläres Risiko

Toronto – Eine vorübergehende Sehstörung ist ein ernst zu nehmendes kardiovaskuläres Warnzeichen. Ein solcher reversibler Visusverlust, auch transient vision loss (TVL) genannt, erhöht das Risiko für schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse, sogenannte major adverse cardiovascular events (MACE), kurzfristig um etwa das Zehnfache und wirkt, wie eine kanadische Studiengruppe in der Zeitschrift British Journal of Ophthalmology (2025; DOI: 10.1136/bjo-2025-328605) darlegt, bis zu 10 Jahre nach.
Ein TVL ist gekennzeichnet durch einen plötzlichen, vorübergehenden Verlust des Sehvermögens in einem oder beiden Augen, der meist auf eine beeinträchtigte Durchblutung der Netzhaut oder des Sehnervs zurückzuführen ist. Der vorübergehende monokulare Sehverlust – der vorherrschende Subtyp – betrifft jährlich etwa 15 von 100.000 Personen, wobei die Inzidenz bei Männern über 50 höher ist.
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