Ärzteschaft

Welle der Hilfsbereitschaft für Flüchtlinge in Hamburg

  • Donnerstag, 6. August 2015

Hamburg – ­ Der gestrige Aufruf der Ärztekammer Hamburg an Allgemeinmediziner, Internisten und Kinder- und Jugendärzte hat eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. „Die Resonanz ist überwältigend“, sagt Ärztekammerpräsident Frank Ulrich Montgomery. „Es ist beeindruckend, denn wir bekommen viele Mails von Ärzten, die auch ehrenamtlich neben ihrer Praxistätigkeit helfen wollen, um ein Zeichen für mehr Menschlichkeit zu setzen.“

Gemeinsam mit dem Hausärzteverband und dem Institut für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf hat die Ärztekammer Hamburg auf Bitte der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz Ärztinnen und Ärzte aus den drei Fachrichtungen angeschrieben, um möglichst schnell die medizinische Versorgung von Flüchtlingen in den Erstaufnahmeeinrichtungen zu verbessern.

„Ganz wichtig ist jetzt aber, dass die beteiligten Behörden gemeinsam die zahlreichen Hilfsangebote seitens der Ärzteschaft zügig auf die verschiedenen Einsatzorte verteilen“, so Kammerpräsident Montgomery. „Die Ärztekammer Hamburg steht weiterhin bereit, die Behörden im Rahmen ihrer Kapazität und Möglichkeiten zu unterstützen.“

Am Dienstag hatten sich dem NDR zufolge die Gesundheits-, Sozial- und Innenbehörde auf eine ambulante Versorgung geeinigt. Diese Ambulanz solle im Bezirk Altona koordiniert werden und für alle Erstaufnahmeeinrichtungen der Stadt zuständig sein. „Wir sind dankbar für jeden Mediziner, der sich meldet und bereit ist, so was zu tun“, sagte Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD).

hil

Diskutieren Sie mit:

Diskutieren Sie mit

Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.

Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.

Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Artikel.

Newsletter-Anmeldung

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes.

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterherzurennen: Newsletter Tagesaktuelle Nachrichten

Zur Anmeldung