Wenn der Regenwald schwindet: Mücken bevorzugen offenbar zunehmend Menschenblut

Rio de Janeiro – Einige Mückenarten in Brasilien, die sich zuvor von verschiedenen Tieren ernährten, visieren womöglich mittlerweile eher den Menschen an. Das berichten Forschende um Dálete C. Alves vom Oswaldo Cruz Institute, Rio de Janeiro, in Frontiers in Ecology and Evolution (2025; DOI: 10.3389/fevo.2025.1721533). Dies könnte auf die sinkende Biodiversität zurückzuführen sein, dadurch gehen andere Nahrungsquellen verloren.
Die Ergebnisse ihrer Untersuchtung seinen bedeutsam, „denn in einer Umgebung wie dem Atlantischen Regenwald, die eine große Vielfalt potenzieller Wirbeltierwirte bietet, erhöht eine Vorliebe für Menschen das Risiko der Übertragung von Krankheitserregern erheblich“, wird der Co-Autor der Studie, Sergio Machado von der Universität Rio de Janeiro, in einer Pressemitteilung zitiert. Beispiele der von den Mücken übertragenen Krankheiten umfassen Gelbfieber, Degnue, Zika und Chikungunya.
Zum Weiterlesen anmelden
Liebe Leserinnen und Leser,
dieser Beitrag ist nur für eingeloggte Benutzer sichtbar.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich neu.
Mit der kostenlosen Registrierung profitieren Sie von folgenden Vorteilen:
Exklusive Inhalte lesen
Erhalten Sie Zugriff auf nicht öffentliche Inhalte
Diskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: