Medizin

Wenn der Regenwald schwindet: Mücken bevorzugen offenbar zunehmend Menschenblut

  • Donnerstag, 15. Januar 2026
Mücke Aedes albopictus/ Faisal, stock.adobe.com
Mücke Aedes albopictus/ Faisal, stock.adobe.com

Rio de Janeiro – Einige Mückenarten in Brasilien, die sich zuvor von verschiedenen Tieren ernährten, visieren womöglich mittlerweile eher den Menschen an. Das berichten Forschende um Dálete C. Alves vom Oswaldo Cruz Institute, Rio de Janeiro, in Frontiers in Ecology and Evolution (2025; DOI: 10.3389/fevo.2025.1721533). Dies könnte auf die sinkende Biodiversität zurückzuführen sein, dadurch gehen andere Nahrungsquellen verloren.

Die Ergebnisse ihrer Untersuchtung seinen bedeutsam, „denn in einer Umgebung wie dem Atlantischen Regenwald, die eine große Vielfalt potenzieller Wirbeltierwirte bietet, erhöht eine Vorliebe für Menschen das Risiko der Übertragung von Krankheitserregern erheblich“, wird der Co-Autor der Studie, Sergio Machado von der Universität Rio de Janeiro, in einer Pressemitteilung zitiert. Beispiele der von den Mücken übertragenen Krankheiten umfassen Gelbfieber, Degnue, Zika und Chikungunya.

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