Medizin

Dengue- und Chikungunyarisiko rückt in Europa weiter nach Norden

  • Montag, 5. Januar 2026
Mücke Aedes albopictus/ Faisal, stock.adobe.com
Mücke Aedes albopictus/ Faisal, stock.adobe.com

Heidelberg – Das Risiko für lokale Übertragungen von Dengue- und Chikungunyaviren verschiebt sich in Europa immer weiter nach Norden. Darauf macht ein Kommentar eines Autorenteams um Jan Semenza vom Heidelberg Institute of Global Health in Lancet Planetary Health aufmerksam (2025; DOI: 10.1016/j.lanplh.2025.101378).

Die 3 Autoren verweisen auf eigene Modellierungen, in denen sie entomologische Überwachungsdaten aus den Jahren 1990–2024 ausgewertet haben. Demnach breitet sich die invasive Mücke Aedes albopictus inzwischen mit einer Geschwindigkeit von rund 60,3 km pro Jahr nach Norden aus (95%-Konfidenzintervall: [39,50–81,08]; p<0,0002).

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