Wie Psychedelika im Gehirn wirken

Melbourne – Eine Behandlung mit Psychedelika wie Psilocybin kann nicht nur festgefahrene Denkmuster auflösen und dadurch wahrscheinlich Depressionen lindern und Substanzabhängigkeiten durchbrechen. Eine Studie in Nature (2026; DOI: 10.1038/s41586-026-10910-z) zeigt, dass die Droge auch an der Reorganisation neuer Eindrücke beteiligt ist, was Psychotherapeutinnen und -therapeuten gezielt nutzen können.
Pharmakologisch stimuliert Psilocybin (beziehungsweise sein aktiver Metabolit Psilocin) verschiedene Serotoninrezeptoren. Welche Folgen dies hat, ist nicht genau bekannt. Untersuchungen mit der funktionellen Magnetresonanztomografie (fMRT) zeigten, dass vor allem Resting-State-Netzwerke, die im Ruhezustand aktiv sein können, auf die Droge reagierten.
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