Wie Süßgetränke in der Schwangerschaft das Gehirn des Feten dauerhaft schädigen könnten

Toyoake – Ein hoher Konsum von fruktosehaltigen Süßgetränken in der Schwangerschaft steht im Verdacht, die Hirnentwicklung von Kindern dauerhaft zu schädigen. Japanische Forschende führen dies auf epigenetische Veränderungen in den neuronalen Stammzellen zurück (Stem Cell Reports 2026; DOI: 10.1016/j.stemcr.2026.102996).
Die DOHaD-Hypothese (Developmental Origins of Health and Disease) besagt, dass vorgeburtliche Stressoren – etwa Krankheit oder Mangelernährung – der Gesundheit lebenslang schaden können. Einen ersten Hinweis hatte der britische Epidemiologe David Barker gefunden. Ihm war ein geografischer Zusammenhang zwischen der Sterblichkeitsrate durch ischämische Herzkrankheiten in den Jahren 1968-78 und der Kindersterblichkeit in den Jahren 1921-25 aufgefallen (Lancet 1986; DOI: 10.1016/s0140-6736(86)91340-1).
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