Wiederholte Endoskopien erhöhen Komplikationsrisiko nach Nierenerhalt

Mailand – Fast jede zweite Person entwickelt nach nierenerhaltender Behandlung von Urothelkarzinomen des oberen Harntrakts Komplikationen. Diese sind meist leicht, doch mit jeder zusätzlichen endoskopischen Behandlung oder Kontrolle steigt das Risiko für Ureterstenosen, wie eine Studie in BJU International zeigt (2026; DOI: 10.1111/bju.70331).
Es wurden 67 Patientinnen und Patienten mit Urothelkarzinomen des oberen Harntrakts retrospektiv analysiert. Anstelle einer Entfernung von Niere und Harnleiter waren die Tumoren endoskopisch behandelt worden. Die Patienten erhielten zwischen 2015 und 2025 insgesamt 268 Ureterorenoskopien – pro Person waren es median 3 Ureterorenoskopien.
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