Wiederholte Untersuchung im Prostatakrebsscreening: Stockholm3-Test mit Vorteilen gegenüber PSA-Test

Stockholm – Blutbasierte Risikotests könnten das Prostatakrebsscreening verbessern, allerdings fehlten bisher Daten zu wiederholten Untersuchungen. Andrea Discacciati vom Karolinska Institut in Stockholm und Team berichten nun in European Urology Oncology, dass die Anwendung des Stockholm3-Tests mit einem Cutoff von ≥ 0,15 für wiederholte Prostatakrebsscreenings die Notwendigkeit von Magnetresonanztomografien (MRT) verringern könnte (2025; DOI: 10.1016/j.euo.2024.10.016). Einbußen hinsichtlich der Prostatakrebsdetektionsraten gab es dabei nicht.
Das auf dem prostataspezifischen Antigen (PSA)-Wert basierende Prostatakrebsscreening kann die Prostatakrebs-bedingte Mortalität senken. Allerdings kann es vermehrt zu Überdiagnosen kommen, was den weitverbreiteten Einsatz bisher einschränkte. Überdiagnosen lassen sich wiederum durch MRT-gerichtete Biopsien reduzieren.
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