Winkler bleibt Vorsitzende der Zentralen Ethikkommission

Berlin – Eva Winkler bleibt Vorsitzende der Zentralen Kommission zur Wahrung ethischer Grundsätze in der Medizin und ihren Grenzgebieten bei der Bundesärztekammer (Zentrale Ethikkommission, ZEKO). Das Votum für die Hämatologin/Onkologin für die anstehende 11. Amtsperiode (2025 bis 2028) fiel einstimmig aus.
Als stellvertretender ZEKO-Vorsitzender wurde erneut Dirk Lanzerath gewählt. Auch die weiteren Mitglieder des Vorstands, Volker Lipp, Sabine Salloch sowie Jan Schildmann wurden einstimmig bestätigt.
Wahlleiterin Ellen Lundershausen, Vizepräsidentin der Bundesärztekammer, wertete die Wiederwahl Winklers als „deutliches Zeichen des Vertrauens und der Anerkennung ihres großen Engagements in den vergangenen drei Jahren“. Winkler sagte, es gehe für die kommenden drei Jahre darum, gemeinsam als ZEKO „neue Impulse zu setzen“.
In den vergangenen drei Jahren habe man zu wichtigen Themen, wie dem Umgang mit finanziellen Anreizen, der Nutzung von Behandlungsdaten für die Forschung und zur ärztlichen Verantwortung in Planetary Health Stellungnahmen erarbeitet, um Ärzten wertvolle Orientierungshilfen für ethisch herausfordernde Situationen im Versorgungsalltag an die Hand zu geben.
Die ZEKO ist ein multidisziplinär zusammengesetztes, in ihrer Meinungsbildung und Entscheidungsfindung unabhängiges Gremium. Aufgabe der ZEKO ist es insbesondere, Stellungnahmen zu ethischen Fragen abzugeben, die durch den Fortschritt und die technologische Entwicklung in der Medizin und ihren Grenzgebieten aufgeworfen werden. Zudem nimmt die ZEKO Stellung zu Fragen, die unter ethischen Gesichtspunkten im Hinblick auf die Pflichten bei der ärztlichen Berufsausübung von grundsätzlicher Bedeutung sind.
Mit der Wahl des Vorstands ist die Neukonstituierung der ZEKO abgeschlossen. Zuvor hatte der Vorstand der Bundesärztekammer im Dezember 2025 alle Mitglieder der ZEKO aus der 10. Amtsperiode wiederberufen.
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