Politik

Zahl der Hausärzte leicht gestiegen

  • Mittwoch, 27. August 2025
/picture alliance, Monika Skolimowska
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Berlin – Nach einem jahrelangen Rückgang ist die Zahl der Hausärzte, die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen, in den vergangenen zwei Jahren wieder leicht angestiegen – von 51.315 im Jahr 2022 auf 51.473 im Jahr 2024. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag hervor.

Im langjährigen Vergleich hatte es einen Rückgang gegeben – von 54.052 im Jahr 1999 auf 51.437 Vollzeitäquivalente im Jahr 2024. Dies ist ein Minus von 4,8 Prozent in 25 Jahren. Die Zahlen beziehen sich auf sogenannte Bedarfsplanungsgewichte. Damit wird berücksichtigt, mit welchem Umfang Ärzte und Psychotherapeuten an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen.

Der Antwort zufolge ist auch die Personenzahl bei den Hausärztinnen und Hausärzten in den vergangenen Jahren gestiegen – nämlich um 2,65 Prozent in den vergangenen zehn Jahren. Die Bundesregierung beruft sich bei diesen Zahlen auf Statistiken der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Bundesärztekammer (BÄK).

Die Bundesregierung räumt in der Antwort aber auch ein, dass die Einführung des geplanten Primärarztsystems vor dem Hintergrund der knappen personellen Kapazitäten im hausärztlichen und kinderärztlichen Bereich schwierig sei.

Das Gelingen dieser Reform werde „ganz entscheidend“ von der Mitwirkung und Akzeptanz der verschiedenen Akteure im Gesundheitswesen abhängen. Das gelte insbesondere für die Ärzteschaft, Angehörige der Gesundheitsberufe und nicht zuletzt der Patienten. Für die Ausgestaltung und Umsetzung der Reform sei „deshalb ein sorgfältiger Vorbereitungsprozess erforderlich“, heißt es in der Antwort.

hil

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