ZB MED will medizinische Forschungsergebnisse ins Internet bringen
Köln – Die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED) will die Veröffentlichung medizinischer Forschungsergebnisse und -Daten im Internet erleichtern. Zu diesem Zweck ist sie Mitglied des Daten-Repositoriums Dryad geworden. Auf der Internetplattform werden Forschungsdaten, die wissenschaftlichen Publikationen zugrunde liegen, zitierfähig veröffentlicht. Für Autoren, die auf der Open-Access-Plattform German Medical Science (gms) publizieren, übernimmt die ZB MED darüber hinaus für zwei Jahre die Kosten für den Datenupload bei Dryad.
„Mit unserem Dienstleistungsangebot möchten wir erreichen, dass mehr Forschende ihre Ergebnisse und Daten im Internet veröffentlichen“, erklärte ZB MED-Direktor Ulrich Korwitz. „Denn nur so können wir langfristig die freie Verfügbarkeit von Wissen sicherstellen.“
Gleichzeitig könnten Forscher so die Sichtbarkeit, Zitierfähigkeit und Langzeitarchivierung ihrer Forschungsdaten sichern. Durch die Nachnutzung von Forschungsdaten erreichen Wissenschaftler laut ZB MED darüber hinaus, dass ihre Forschungsergebnisse häufiger zitiert werden.
Die ZB MED betreibt gms gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) und dem Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI).
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