Zelltherapie mit Makrophagen soll Leberfibrose bremsen

Edinburgh – Eine Infusion mit autologen Makrophagen könnte bei Menschen mit Leberzirrhose die zerstörten Leberzellen beseitigen und eine weitere Zunahme der Fibrose verhindern. Der neue Therapieansatz, bei dem die Fresszellen im Labor aus Monozyten der Erkrankten gezüchtet werden, hat sich in einer ersten klinischen Studie in Cell Stem Cell (2026; DOI: 10.1016/j.stem.2026.04.016) als sicher erwiesen und die Zeit bis zur Lebertransplantation hinausgezögert.
Die Leber kann chronische Schäden durch Alkohol, Ernährungsfehler oder Hepatitis über viele Jahre kompensieren. Erst wenn eine zunehmende Fibrose die Regenerationsfähigkeit der Hepatozyten überfordert, kommt es zur Leberzirrhose.
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