Zielwertorientierte Gichttherapie verbessert langfristige Krankheitskontrolle

Enschede – In der Behandlung der Gicht ist eine Treat-to-Target-Strategie mit einem definierten Harnsäurezielwert mit einer besseren langfristigen Krankheitskontrolle verbunden als ein symptomorientiertes Management – ohne Hinweis auf vermehrte Nebenwirkungen. Das zeigt eine randomisiert kontrollierte Studie (Lancet Rheumatology 2026; DOI: 10.1016/S2665-9913(26)00034-2).
Unter einer Treat-to-Target-Strategie ist eine zielgerichtete Therapie oder zielorientierte Behandlung zu verstehen. Ein Treat-to-Target-Ansatz wird in Leitlinien bereits empfohlen und umfasst die Titration der harnsäuresenkenden Therapie bis zum Erreichen eines Serumharnsäurewerts unter 0,36 mmol/l. Direkte randomisierte Vergleichsstudien mit einem symptomgesteuerten Vorgehen fehlten bislang jedoch weitgehend.
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