Zytokinfreisetzungssyndrom: Risiko nach CAR-T-Therapie bei Autoimmunerkrankungen voraussagen

Erlangen – Höhere B‑Zell-Zahlen zu Therapiebeginn sowie eine ausgeprägtere systemische Entzündung sind bei Personen mit Autoimmunerkrankungen nach einer CAR‑T‑Zelltherapie mit der Entwicklung eines Zytokinfreisetzungssyndroms (CRS) assoziiert. Laut Forschenden um Shirley Chiu Wai Chan und Melanie Hagen vom Uniklinikum Erlangen könnten die Biomarker dabei helfen, Personen mit erhöhtem CRS-Risiko zu identifizieren (Lancet Rheumatology 2026; DOI: 10.1016/S2665-9913(26)00230-4).
Die Infusion der CAR-T-Zellen eliminiert B-Zellen und unterbricht damit auch pathogene Prozesse bei einer Vielzahl von Autoimmunerkrankungen. Diese B-Zell-Depletion kann mit Nebenwirkungen einhergehen. Häufig kann es zu einem CRS kommen, das durch die Aktivierung der CAR-T-Zellen und Zytokinfreisetzung nach Bindung an die Zielzellen verursacht wird.
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