30 Millionen Euro für Erforschung diabetischer Nierenschäden
Freiburg – Die Zahl der Patienten mit chronischem Nierenversagen hat in den vergangenen Jahren weltweit dramatisch zugenommen. Grund hierfür ist der steigende Anteil an Menschen mit Diabetes, einer der Hauptursachen für Nierenschäden. Bislang können diabetische Nierenschäden jedoch weder effektiv verhindert noch behandelt werden.
Ein internationales Forschungskonsortium analysiert nun Entstehung und Behandlung diabetischer Nierenschäden. Zudem soll es Wege ermitteln, um Hochrisikopatienten frühzeitig zu identifizieren. Das Konsortium aus insgesamt 28 Partnern wird von der Europäischen Union und Industriepartnern mit insgesamt rund 30 Millionen Euro gefördert.
Das neue Forschungskonsortium mit dem Namen Biomarker Enterprise to Attack DKD (BEAt-DKD) kombiniert Grundlagen- und angewandte Forschung und wird durch eine öffentlich-private Partnerschaft zwischen Europäischer Union und der European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations finanziert.
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