Antibiotika in der Kindheit könnten späteres Reizdarmsyndrom begünstigen

Göteborg – Die Verordnung von Antibiotika in jungen Jahren könnte die Anfälligkeit für ein Reizdarmsyndrom im frühen Erwachsenenalter erhöhen. Dies zeigt eine bevölkerungsbasierte Studie aus Schweden, deren Ergebnisse auf der UEG-Week in Barcelona vorgestellt wurden (Abstract-Nummer OP131).
Etwa jeder 10. Erwachsene leidet unter anhaltenden oder rezidivierenden Darmbeschwerden mit Bauchschmerzen und Blähungen, die in der Regel mit Stuhlgangsveränderungen einhergehen. Die Erkrankung beginnt im frühen Erwachsenenalter und schwächt sich im Verlauf des Lebens häufig ab. Die Ursachen sind unbekannt.
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