Telemedizin fördert verantwortungsvolleren Antibiotikaeinsatz

Pittsburgh – Eine in die Primärversorgung integrierte Telemedizin kann dazu führen, dass unnötige Antibiotikaverschreibungen bei Kindern mit akuten Atemwegsinfektionen (ARTI) verringert werden. Es kam dabei in einer neuen Studie nicht zu mehr Nachsorgebesuchen oder nachträglichen Antibiotikaverschreibungen, berichtet das Team um Kristin N. Ray, University of Pittsburgh School of Medicine (JAMA Network Open 2026; DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2026.10062).
ARTI umfassen eine Gruppe von Diagnosen, darunter virale Infektionen der oberen Atemwege, akute Mittelohrentzündung, Streptokokken-Pharyngitis und bakterielle Sinusitis. In der pädiatrischen Praxis machen ARTI bis zu 20 % der problemorientierten Kinderarztbesuche aus und sind für den Großteil der ambulanten Antibiotikaverschreibungen bei Kindern verantwortlich.
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