App fördert postoperative nicht-medikamentöse Schmerztherapie und reduziert Opioidexposition

Rochester/Scottsdale – Individualisierte nicht-medikamentöse Maßnahmen zur postoperativen Schmerzreduktion, vermittelt über eine App, können die Opioidexposition der operierten Personen signifikant reduzieren, ohne dass diese eine stärkere Beeinträchtigung durch postoperative Schmerzen erleben (JAMA Network Open 2026; DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2026.35900).
Eine leitliniengerechte Schmerztherapie nach chirurgischen Eingriffen umfasst neben Schmerzmitteln auch nicht-medikamentöse Maßnahmen einschließlich bewegungs- und verhaltensbasierter sowie physikalischer Behandlungsansätze. Aufgrund verschiedener struktureller Hindernisse kommen diese Komponenten einer multimodalen Schmerztherapie an vielen chirurgischen Zentren nicht in ausreichendem Umfang zum Einsatz.
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