Arbeitszeitverkürzung für Ärzte am Uniklinikum Dresden beschlossen

Dresden – Die Arbeitszeit für Ärzte am Universitätsklinikum Dresden reduziert sich auf wöchentlich 40 statt der bisherigen 42 Stunden. Das sieht der neue Haustarifvertrag des Universitätsklinikums mit dem Marburger Bund vor.
Die Tarifvertragsparteien wollen für die Umsetzung der Arbeitszeitverkürzung eine Arbeitsgruppe einsetzen, um bestehende Prozesse zu analysieren und zu verbessern.
„Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit dem Marburger Bund ein gutes Ergebnis für unsere Medizinerinnen und Mediziner ausgehandelt zu haben“, sagte Uwe Platzbecker, Medizinischer Vorstand des Dresdner Uniklinikums. Man stärke damit auch diese Berufsgruppe, indem man die Arbeitszeit anpasse. Das spiegele den Wunsch vieler Mitarbeitender nach einer guten Vereinbarkeit von Beruf und Familie wider.
Neben der Arbeitszeitverkürzung haben die Verhandlungspartner veränderte Ausgleichsregelungen zu Überstunden in den Arbeitszeitmodellen außerhalb der Schicht- und Wechselschicht ab dem 1. Januar 2027 vereinbart.
Ein Schwerpunkt lag außerdem im Ausbau der Entgeltstufen für das fachärztlich und oberärztlich tätige Personal. Rückwirkend zum 1. Juli 2025 werden die entsprechenden Entgeltgruppen um eine Stufe erweitert. „Hierdurch wird ebenfalls eine Angleichung an die Entlohnungsgrundsätze des Tarifvertrages Ärzte der Länder erreicht“, hieß es aus Dresden.
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