Armut bedroht Gesundheit von Kindern

Potsdam – Um Kinder vor Armut zu bewahren, will Brandenburgs Sozialministerin Diana Golze (Linke) vorhandene Hilfen besser verzahnen. Die Folgen für die Gesundheit der Mädchen und Jungen seien sonst nicht hinnehmbar, sagte sie heute auf der Kindergesundheitskonferenz Brandenburg in Potsdam.
Es dürfe nicht vom sozialen Status der Familie, dem Geschlecht oder der Region im Land abhängen, welche gesundheitlichen Chancen Kinder hätten. Für die Folgen sozialer Ungleichheit seien sie selbst nicht verantwortlich.
Nach dem aktuellen Gesundheitsbericht „Gesundheit und Gesundheitschancen für Kinder im Land Brandenburg“ haben Kinder aus Familien mit niedrigem Einkommen wesentlich häufiger Gesundheitsstörungen als Kinder aus gut gestellten Familien. Die Anzahl der chronischen Erkrankungen ist im Vergleich etwa zweieinhalb Mal so hoch. Auch litten sie häufiger unter psychischen Störungen.
Im Bündnis Gesund Aufwachsen in Brandenburg arbeiten über 200 staatliche und nichtstaatliche Akteure zusammen.
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