Ärzte an Unikliniken: Marburger Bund geht mit Forderung von acht Prozent mehr Gehalt in Tarifgespräche

Berlin – Der Marburger Bund (MB) ist mit der Forderung von acht Prozent mehr Gehalt für eine Laufzeit von zwölf Monaten in die Tarifverhandlungen für die Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken gegangen. Weitere wesentliche Punkte stehen nicht auf der Verhandlungsliste der Ärztegewerkschaft mit der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL).
Die MB-Verhandlungskommission betonte, dass Spitzenmedizin lange Erfahrungen voraussetze, für die es angemessene und langfristig leistbare Arbeitsbedingungen geben müsse, um ärztliches Personal und ihr medizinisches Wissen in den Unikliniken zu halten.
Die hohe körperliche und psychische Leistungsbereitschaft von Ärzten müsse eine angemessene finanzielle Kompensation erfahren, forderten die Mitglieder der MB-Verhandlungskommission unter Leitung von Christian Twardy in der gestrigen Auftaktrunde.
Die Tarifverhandlungen sind auf drei Verhandlungsrunden angelegt. Sie werden am 21. und 22. Mai in Berlin fortgesetzt. Die Universitätskliniken in Hamburg, Berlin, Mainz und Hessen gehören nicht zum Geltungsbereich des TV-Ärzte, dort gelten abweichende Regelungen.
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