Bangladesch verzeichnet mehr als 220 Todesfälle durch Masern seit März

Dhaka – Bei einem der schlimmsten Masernausbrüche in Bangladesch seit Jahrzehnten sind seit März mehr als 220 Kinder gestorben.
Jüngsten Regierungsangaben von gestern zufolge wurden neben 227 Todesfällen auch fast 35.000 Infektionen mit der gefährlichen Krankheit verzeichnet.
Zu dem am stärksten betroffenen Gebiet gehört die an der Grenze zu Myanmar gelegene Region Kurukpata, in der viele Indigene leben. In ländlichen Gegenden wie dieser sind Kinder häufig nicht geimpft.
Masern können zu schwerwiegenden Komplikationen und sogar zum Tode führen. Die hoch ansteckende Virusinfektion kann Menschen allen Alters befallen, ist aber unter Kindern am verbreitetsten.
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