BKKen unterstützen Kliniken und Pflegeheime bei betrieblichem Gesundheitsmanagement

Essen – 26 Betriebskrankenkassen (BKKen) werden im Rahmen einer neuen Initiative namens „Wertgeschätzt“ Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen im betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) unterstützen.
Dazu wollen sie die Einrichtungen beraten, wie diese ihre Arbeitsbedingungen gesundheitsförderlicher gestalten können. Außerdem wollen die Krankenkassen die persönlichen gesundheitsbezogenen Kompetenzen der Beschäftigten stärken. Geplant ist ein Vortrags- und Seminarangebot zu Themen wie „Fit in der Wechselschicht“, „Förderung der individuellen Resilienz“ oder auch „Wertschätzende Führung“. Ergänzt werden soll dies durch Screenings und Gesundheits-Checks.
Bei dem Angebot soll die Wertschätzung für die Beschäftigten im Fokus stehen. „Wertschätzung steht im engen Zusammenhang mit Arbeitszufriedenheit, Motivation und Gesundheit und bietet daher – gerade in diesem Setting – einen idealen Anknüpfungspunkt für betriebliche Gesundheitsförderung“, erläuterte Eva Vobis, Projektleiterin der Initiative.
Ausgehend davon vermittle die BKK-Initiative unterschiedliche Aspekte der Wertschätzung – für mehr Bewusstsein im Alltag der Beschäftigten, in der Führung und der Unternehmenskultur.
Zum Start wird es in jeder teilnehmenden Einrichtung ein BGM-Beratungsgespräch geben, in dem der aktuelle BGM-Stand erfasst, analysiert und in das neue Konzept eingebettet wird. Anschließend stimmt ein Steuerungskreis individuelle Maßnahmen in den Einrichtungen ab.
„In Zeiten des Fachkräftemangels wird es zusehends wichtiger, durch eine gesundheitsförderliche Unternehmenskultur Mitarbeiter zu gewinnen und zu binden. ‚Wertgeschätzt‘ leistet hierzu einen nachhaltigen Beitrag“, sagte Karl Blum, Vorstand des Deutschen Krankenhausinstituts, das Kooperationspartner der BKK-Initiative ist.
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