Brandenburg kaum von Anlageskandal betroffen

Potsdam – Das Land Brandenburg ist bislang kaum vom Anlageskandal bei Krankenkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen betroffen.
Im Juli war durch gemeinsame Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung bekannt geworden, dass 28 Krankenkassen und Kassenärztliche Vereinigungen mehr als 500 Millionen Euro in bestimmte Immobilienfonds investiert hatten, bei denen inzwischen erhebliche Verluste bis hin zum Totalverlust befürchtet werden.
Wie aus einer Antwort des Potsdamer Gesundheitsministeriums (MASGZ) auf eine Kleine Anfrage des Landtagsabgeordneten Andreas Kutsche (BSW) hervorgeht, die gestern vom Potsdamer Landtag veröffentlicht wurde, besteht im Aufsichtsbereich des von René Wilke (SPD) geführten Ministeriums einzig bei der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) ein Risiko eines Verlustes von 12.500 Euro. Diese finanziellen Mittel waren in einen Euro-Rentenfonds investiert worden.
Seitens des Landes seien in den letzten zehn Jahren aber keine Kapitalanlagen beanstandet oder als zu riskant oder unzulässig bewertet worden, heißt es in Antwort des Ministeriums weiter.
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