Politik

Brandenburg: Müller lässt sich zum Abschied „stambulant“ als Marke schützen

  • Mittwoch, 18. März 2026
Dietmar Woidke (r, SPD), Ministerpräsident von Brandenburg, übergibt in der Staatskanzlei Britta Müller (parteilos), Brandenburgs Ministerin für Gesundheit und Soziales, die Entlassungsurkunde. /picture alliance, Soeren Stache
Dietmar Woidke (r, SPD), Ministerpräsident von Brandenburg, übergibt in der Staatskanzlei Britta Müller (parteilos), Brandenburgs Ministerin für Gesundheit und Soziales, die Entlassungsurkunde. /picture alliance, Soeren Stache

Potsdam – Brandenburgs neuer Gesundheitsminister René Wilke (SPD) ist im Amt. Heute erhielt der frühere Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder) und bisherige Innenminister seine Ernennungsurkunde, anschließend wurde er im Landtag vereidigt.

Die bisherige Amtsinhaberin Britta Müller (parteilos), die zeitweise dem Bündnis Sahra Wagenknecht angehörte und für diese Partei ins Kabinett kam, erhielt gestern ihre Entlassungsurkunde.

Ihr Staatssekretär Patrick Wahl (BSW) ist schon seit Januar nicht mehr im Amt, künftig wird der bisherige Innenstaatssekretär, Johannes Wagner, in das unter anderem um die Zuständigkeiten für Arbeit und Integration erweiterte Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt wechseln.

Müller hatte in ihrer gut einjährigen Amtszeit insbesondere die Krankenhausreform zu ihrem Schwerpunktthema gemacht. Dabei ging es in Brandenburg auch um die Umwandlung bisheriger Krankenhausstandorte in ambulant-stationäre Modelle. Den dabei verwandten Begriff „stambulant“ ließ sich Müller, die nun erst einmal in den Urlaub nach Frankreich gehen will, laut Medienberichten als Marke schützen.

„Ich hätte dieses Amt gern weiter ausgeübt und weiterhin gemeinsam mit vielen engagierten Partnerinnen und Partnern wichtige Probleme für die Brandenburgerinnen und Brandenburger gelöst – nah bei den Menschen und ihren Sorgen“, sagte die Ministerin zum Abschied.

„Für mich ist die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung vor Ort elementar für unsere Demokratie.“ Wenn Menschen erlebten, dass der Staat für sie da ist und ihre Versorgung funktioniere, stärke das das Vertrauen in die Politik und in unsere demokratischen Institutionen.

benl

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