Brandenburg will Koordinatorenstelle für Kampf gegen Ambrosia schaffen
Potsdam – Das Land Brandenburg will die Bekämpfung der Allergiepflanze Ambrosia künftig mit einer Koordinatorenstelle unterstützen. Darauf hätten sich mehrere Ministerien verständigt, antwortete die Landesregierung auf eine Anfrage der SPD-Landtagsfraktion.
Ambrosia ist vor allem in der Niederlausitz verbreitet, einer der am stärksten betroffenen Regionen in Deutschland. Ambrosia kann Asthma, tränende Augen und Hautrötungen hervorrufen.
Geplant ist, dass der Mitarbeiter der Projektstelle unter anderem die Kooperation aller Beteiligter mitsteuert und den Befall erfasst, wie das Umweltministerium mitteilte. Außerdem soll über Ambrosia aufgeklärt werden. Voraussichtlich gehe es im nächsten Jahr los.
Aus den betroffenen Kommunen im Süden hatte es immer wieder Kritik am Land gegeben. Der Bürgermeister von Drebkau (Spree-Neiße), Dietmar Horke (parteilos), etwa sagte im Juli: „Wir fühlen uns mit dem Problem Ambrosia alleine gelassen.“
Die Pflanze (Beifußblättriges Traubenkraut) wurde vor mehr als 150 Jahren aus Nordamerika eingeschleppt. Als ein Verbreitungsweg galt verunreinigtes Vogelfutter.
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