Brustkrebs: Risikobasiertes Screening kann Mammografien reduzieren

San Francisco – Eine Brustkrebsfrüherkennung, die die Screening-Intervalle von den Ergebnissen eines Risiko-Kalkulators und einem genetischen Risiko-Score abhängig macht, hat in einer randomisierten Studie die Zahl der Mammografien gesenkt, ohne dass es zu einem Anstieg von fortgeschrittenen Mammakarzinomen kam. Die Ergebnisse wurden auf dem San Antonio Breast Cancer Symposium vorgestellt und in JAMA (2025; DOI: 10.1001/jama.2025.24784) publiziert.
Frauen haben genetisch bedingt ein unterschiedliches Brustkrebsrisiko und die verschiedenen Formen des Mammakarzinoms nehmen einen unterschiedlichen Verlauf. Dies legt eine risikobasierte Früherkennung nahe. Die US-amerikanische WISDOM-Studie („Women Informed to Screen Depending on Measures of Risk“) hat seit 2016 an 11 Zentren bei 46.403 Frauen im Alter von 40 bis 74 Jahren vor der Mammografie das individuelle Risiko mit dem „Breast Cancer Surveillance Consortium“-Kalkulator bestimmt, der persönliche Risikofaktoren wie Alter, BMI, Menopausenstatus, Eigen- und Familienanamnese sowie Röntgendichte erfasst.
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