Bund will Forschungen zu Gesundheit von Flüchtlingen fördern
Berlin – Das Bundesforschungsministerium fördert in den kommenden fünf Jahren Forschungsvorhaben zur psychischen Gesundheit von Flüchtlingen. „Damit schutzsuchende Menschen die Kraft finden, sich gut in unserem Land zu integrieren, müssen mögliche psychische Störungen und Belastungen früh erkannt werden“, sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) heute in Berlin.
Das Ziel sei es, die Entstehung folgenschwerer Erkrankungen wie Depressionen oder posttraumatischer Belastungsstörungen möglichst zu verhindern. Über fünf Jahre sollen die Projekte mit 20 Millionen Euro unterstützt werden.
Die vom Ministerium unterstützten Forschungsverbünde sollen untersuchen, welche spezifischen Angebote nötig sind, um die Versorgung von Flüchtlingen mit psychischen Erkrankungen schnell zu verbessern. Damit die Ergebnisse zügig in der Versorgung der Patienten ankommen, sollen neben den Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen auch Erstaufnahmeeinrichtungen oder Krankenkassen an den Projekten beteiligt werden.
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