Politik

Bund will Forschungen zu Gesundheit von Flüchtlingen fördern

  • Dienstag, 22. November 2016

Berlin – Das Bundesforschungsministerium fördert in den kommenden fünf Jahren For­schungsvorhaben zur psychischen Gesundheit von Flüchtlingen. „Damit schutzsuchen­de Menschen die Kraft finden, sich gut in unserem Land zu integrieren, müssen mög­liche psychische Störungen und Belastungen früh erkannt werden“, sagte Bundes­forschungs­ministerin Johanna Wanka (CDU) heute in Berlin.

Das Ziel sei es, die Entstehung folgenschwerer Erkrankungen wie Depressionen oder posttraumatischer Belastungsstörungen möglichst zu verhindern. Über fünf Jahre sollen die Projekte mit 20 Millionen Euro unterstützt werden.

Die vom Ministerium unterstützten Forschungsverbünde sollen untersuchen, welche spe­zifischen Angebote nötig sind, um die Versorgung von Flüchtlingen mit psychischen Er­kran­kungen schnell zu verbessern. Damit die Ergebnisse zügig in der Versorgung der Pa­­­­tienten ankommen, sollen neben den Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen auch Erstaufnahmeeinrichtungen oder Krankenkassen an den Projekten beteiligt wer­den.

kna

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