Bundesärztekammer für zentrale Erfassung von Coronaschnelltests

Berlin – Die Ergebnisse von Coronaschnelltests sollten nach Ansicht der Bundesärztekammer (BÄK) zentral durch das Robert-Koch-Institut (RKI) erfasst werden.
„Mit der wachsenden Bedeutung der Antigenschnelltests in Deutschland sollten die Ergebnisse dieser Testverfahren detailliert ausgewertet werden“, sagte BÄK-Präsident Klaus Reinhardt den Zeitungen der Funke Mediengruppe.
Unkomplizierte digitale Meldeverfahren und eine zentrale Erfassung der Testergebnisse durch das RKI würden das Dunkelfeld nicht registrierter Infektionen aufhellen und ein umfassenderes Lagebild der Pandemie in Deutschland ermöglichen.
Bislang werden in Deutschland nur die Ergebnisse der laborgebundenen PCR-Tests an das RKI gemeldet. Wegen der geringeren Empfindlichkeit müssen positive Schnelltestergebnisse im Labor bestätigt werden, was Experten zufolge aber vermutlich nicht immer geschieht.
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