Politik

Bundeskanzler Merz: Klimawandel ist Bedrohung für Leib und Leben

  • Dienstag, 29. September 2026
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) spricht bei der Jahreskonferenz des Rats für Nachhaltige Entwicklung (RNE) /picture alliance, Kay Nietfeld
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) spricht bei der Jahreskonferenz des Rats für Nachhaltige Entwicklung (RNE) /picture alliance, Kay Nietfeld
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Berlin – Bundeskanzler Friedrich Merz sieht im Klimawandel eine konkrete Gefahr für die Menschen. „Der Klimawandel ist zu einer Bedrohung für Leib und Leben geworden“, sagte der CDU-Chef bei einer Veranstaltung des Rats für Nachhaltige Entwicklung in Berlin (RNE). Der Rat ist ein Beratergremium der Bundesregierung.

Der Kanzler verwies unter anderem auf Waldbrände, Trockenheit und gesundheitliche Belastungen durch Hitze. Inzwischen sei der Klimawandel nicht mehr allein eine Frage der Prävention, sondern längst eine Realität, die Schäden anrichte. Klimapolitik dürfe deshalb nicht nur darauf zielen, weitere Erwärmung zu begrenzen.

Städte müssten auch widerstandsfähiger gegen Hitze werden, die Infrastruktur müsse besser vor Extremwetter geschützt, Wasserressourcen gesichert werden und Land- und Forstwirtschaft müssten sich umstellen, so Merz. Zugleich wandte sich Merz gegen die Vorstellung, Klimaschutz und Wirtschaftswachstum stünden zwangsläufig im Konflikt. Als Beispiel nannte er Technologien für erneuerbare Energien sowie für das Einsparen und Speichern von Energie.

Merz kündigte an, dass morgen im Kabinett ein Aktionsplan Nachhaltigkeit verabschiedet werden solle. Darin solle es unter anderem um Maßnahmen zur Bekämpfung von Einsamkeit gerade auch bei jungen Menschen gehen, zur Prävention von Krankheiten sowie zur Verbesserung von Luftqualität und Ernährungsgewohnheiten.

Auch Vorhaben zur Unterstützung des organisierten Sports seien enthalten sowie für nachhaltiges Wirtschaften weltweit, etwa bei globalen Textillieferketten.

dpa

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