CAR-T-Zelltherapie beseitigt drei Autoimmunerkrankungen gleichzeitig

Erlangen – Die CAR-T-Zelltherapie, die zur Behandlung von B-Zell-Lymphomen/Leukämien entwickelt wurde, kann auch Autoimmunerkrankungen stoppen, weil sie die B-Zellen beseitigt, die die Autoantikörper bilden. Medizinerinnen und Mediziner der Universitätsklinik Erlangen stellen in Med (2026; DOI: 10.1016/j.medj.2026.101075) die Behandlungsergebnisse bei einer Patientin vor, die gleichzeitig an 3 Autoimmunerkrankungen litt.
Bei der 47-jährigen Frau war im Jahr 2014 zunächst eine autoimmunhämolytische Anämie diagnostiziert worden. Bei dieser seltenen Autoimmunerkrankung richtet sich der Angriff der Antikörper gegen die Erythrozyten. Im Jahr 2015 kam ein Antiphospholipid-Syndrom hinzu. Antikörper griffen jetzt auch Phospholipid-Protein-Komplexe an, was bei der Patientin zu einer erhöhten Thromboseneigung führte. Im Jahr 2019 wurde dann eine Immunthrombozytopenie diagnostiziert. Der Patientin fehlten jetzt auch noch die Thrombozyten, um Blutungen zu vermeiden.
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