Cholesterinmedikamente steigern PFAS-Ausscheidung

Göteborg/Jersey – Gallensäurebindende Substanzen wie Cholestyramin und Colesevelam konnten in einer kleinen Studie die Ausscheidung von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) signifikant erhöhen. An der klinischen Crossover-Studie hatten 10 Personen teilgenommen, die im schwedischen Ronneby einer hohen PFAS-Belastung durch kontaminiertes Trinkwasser ausgesetzt waren (Environment International 2025; DOI: 10.1016/j.envint.2025.109794).
Die durchschnittlichen Serumkonzentrationen der Teilnehmenden lagen über den üblichen Mittelwerten in der Bevölkerung: für PFHxS (Perfluorhexansulfonsäure) bei etwa 50 ng/mL (5,8–170 ng/mL), für PFOS (Perfluoroctansulfonsäure) bei einem Mittelwert von 46 ng/mL (9,2–130 ng/mL) und für PFOA (Perfluoroctansäure) bei 2,2 ng/mL (0,7–4,4 ng/mL).
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