Alzheimer: Forschungsteam hält Amyloid-Antikörper für wirkungslos

Bologna – Als „vernachlässigbar“ oder bestenfalls „geringfügig“ beurteilt ein Forschungsteam den klinischen Effekt verschiedener Amyloid-Antikörper zur Therapie der frühen Alzheimer-Krankheit. In einem heute veröffentlichten Cochrane-Review plädieren die Forschenden dafür, dass die Alzheimerforschung sich besser auf andere Krankheitsmechanismen als die Amyloid-Hypothese fokussieren sollte (Cochrane Database of Systematic Reviews 2026; DOI: 10.1002/14651858.CD016297).
Bei Menschen mit Alzheimer-Krankheit finden sich extrazelluläre Eiweißablagerungen im Gehirn. Diese Amyloid-Plaques gelten als eine mögliche Ursache der Demenzform, allerdings wird die genaue Entstehung der Krankheit weiterhin kontrovers diskutiert. Amyloid-Antikörper zielen darauf ab, die Eiweißablagerungen zu vermindern und somit die Kognition der Betroffenen zu verbessern. Seit 2025 sind mit Donanemab und Lecanemab die ersten beiden Vertreter dieser Substanzklasse in der Europäischen Union (EU) für die Behandlung der frühen Alzheimer-Krankheit zugelassen.
Zum Weiterlesen anmelden
Liebe Leserinnen und Leser,
dieser Beitrag ist nur für eingeloggte Benutzer sichtbar.
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich neu.
Mit der kostenlosen Registrierung profitieren Sie von folgenden Vorteilen:
Exklusive Inhalte lesen
Erhalten Sie Zugriff auf nicht öffentliche Inhalte
Diskutieren Sie mit
Werden Sie Teil der Community des Deutschen Ärzteblattes und tauschen Sie sich mit unseren Autoren und anderen Lesern aus. Unser Kommentarbereich ist ausschließlich Ärztinnen und Ärzten vorbehalten.
Anmelden und Kommentar schreiben
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien. Der Kommentarbereich wird von uns moderiert.
Diskutieren Sie mit: