Computerspielsucht: Verhaltenstherapeutische Prävention wirkt vor allem bei Hochrisikogruppen

Heidelberg – Schulische Präventionsprogramme sollen helfen, Jugendliche vor Computerspielsucht und problematischen Onlinegewohnheiten zu schützen. Ein über 4 Wochen laufendes verhaltenstherapeutisches Programm erzielte bei stark suchtgefährdeten Jugendlichen stärkere Effekte als ein allgemeines Medienbildungsprogramm.
Das berichtet eine Arbeitsgruppe vom Psychologischen Institut der Universität Heidelberg in JAMA Network Open (2026, DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2026.31942). Bei Heranwachsenden ohne Risiko für ein Suchtverhalten ist hingegen ein Effekt auf das Onlineverhalten laut Studie kaum messbar.
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