Cornelia Metge ist neue Vizepräsidentin der Bundespsychotherapeutenkammer

Travemünde – Der 48. Deutsche Psychotherapeutentag (DPT) hat Cornelia Metge zur neuen Vizepräsidentin der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) gewählt.
Die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin ist seit 2021 Mitglied im Vorstand der BPtK, bislang in der Position der Beisitzerin. Weitere Kandidatinnen gab es nicht. Metge erhielt 93 Stimmen, 29 Delegierte stimmten mit Nein ab und zehn enthielten sich.
Die Nachwahl der Vizepräsidentin – der Quote nach muss die Position von einer Frau besetzt werden – war erforderlich, weil die bisherige Vizepräsidentin Sabine Maur am 24. März von ihrem Amt zurückgetreten war.
„In einer Zeit, die von Unsicherheit und Entwicklungen geprägt ist, die uns Sorge bereiten – wie die sich verschlechternden Rahmenbedingungen, wachsende Versorgungslücken und eine politische Dynamik, die unsere Arbeit nicht immer ausreichend berücksichtigt – müssen wir entschlossen handeln“, sagte Cornelia Metge vor den Delegierten des DPT. Sie wolle ihre Arbeit „verlässlich, zugewandt und integrativ“ fortsetzen, diesmal in einer exponierteren Rolle.
Kritik gab es von den Delegierten allerdings daran, dass die Position der Vizepräsidentin aus den Reihen des BPtK-Vorstands gewählt werden musste, weil keine weitere Kandidatin zur Verfügung stand. Der Vorstand ist damit nur noch vierköpfig, was einige Delegierte „als nicht stark genug“ bemängelten.
Eine Nachwahl der Position der Beisitzerin kann erst beim 49. DPT im Herbst stattfinden. Cornelia Metge ist seit 2008 in eigener Praxis als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin in Zschopau in Sachsen tätig. Seit 2014 ist sie Delegierte des Deutschen Psychotherapeutentages und seit 2021 Mitglied im Vorstand der BPtK. Vorher gehörte sie dem Ausschuss für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie der BPtK an.
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